Sonntag, August 27, 2006

Reingefallen




Manchmal bin ich wirklich zu naiv! Da las ich bei Queerbeet neulich von Produktpruefer.com (und ich setze an dieser Stelle ganz bewußt KEINEN Link!!!), dachte an alte Zeiten, als ich solche Tests für GFK durchgeführt habe (wofür ich damals auch noch Kohle bekam; zwar nicht viel, aber immerhin...) und habe mich gleich freudig angemeldet... blöderweise ohne die AGBs aufmerksam durchzulesen. Ein Freund hat mich dann darauf hingewiesen, daß die 95.- € haben wollen. Also doch nochmal genau die AGBs angeschaut und tatsächlich: Dafür, daß die 1x pro Monat ein Paket mit mehr oder weniger minderwertigen Artikeln schicken, wollen die pro Woche auch noch 5.- € Versandgebühren! Und schließlich hat man auch noch Arbeit damit, indem man die Testberichte ausfüllt, womit die auch noch zusätzlich Kohle machen??? Nee, nicht mit mir!
Nun habe ich versucht, von meinem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen. Also, eMail geschrieben und.... als "unzustellbar" zurück bekommen. Hab's mit verschiedenen Adressen versucht, aber immer das gleiche Ergebnis. Ich versuche es morgen nochmal; vielleicht ist ja einfach ihr Briefkasten übers Wochenende übergelaufen? Will ihnen ja keine weiteren betrügerischen Absichten unterstellen.... Ansonsten gibt's eben dann einen eingeschriebenen Brief, was leider auch wieder Ärger und Unkosten verursacht.
Also, es wird mir jedenfalls eine Lehre sein, nicht einfach fremden Blog-Einträgen zu vertrauen. Und ich könnte mich in den Hintern beißen, daß ich zu trottelig war, um genau hinzusehen. Auf jeden Fall hat da jemand noch 2-3 Kaffee mindestens gut bei mir. Gell, Akira?

Kommentare:

Queerbeet hat gesagt…

Tja Jimmy, leider muss ich dir recht geben. Ich hatte es auch nicht gesehen und nun habe ich gerade per mail die Rechnung bekommen. Mal sehen, ob ich da wieder rauskomme. Eventuell werde ich mir eine Rechtsberatung bei der Verbraucherzentrale geben lassen. Da hat eine Kollegin ganz gute Erfahrungen gemacht, die sich eine Dialer eingefangen hatte.

Randy_Jim hat gesagt…

Fortsetzung: Wie ich inzwischen nach ungefähr 173 abgelehnten eMails herausgefunden habe, nimmt deren Mail-Server tatsächlich keine Mails an. Heute rief ich direkt dort an (= Auslandsgespräch in die Schweiz. Na, immerhin keine 0190er Nummer!); da hieß es, ich solle bitte schriftlich kündigen. Der Brief ist geschrieben und wird morgen als Einschreiben mit Rückschein abgeschickt. Bin mal gespannt, ob's damit wirklich erledigt ist!?

@queerbeet: Ich wünsche Dir viel Glück. Habe inzwischen gelesen, daß diese Firma mehrere solche Nepper-Abos hat. Solltest vielleicht in Deinem Blog doch nochmal selbst davor warnen? Nur so ein kleiner Vorschlag...

Randy_Jim hat gesagt…

Nochmal ein Nachtrag: Inzwischen quäle ich mich schon seit Wochen mit denen herum. Die wollen einfach den Widerruf nicht akzeptieren, obwohl ich hier die unterschriebene Bestätigung vom Einschreiben mit Rückschein habe. Anscheinend ist ihre Firmenpolitik die, daß sie so lange nerven, bis man letztendlich doch zahlt. Der eMail-Wechsel läßt einem schon fast die Haare zu Berge stehen.